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An die lange Geschichte des "Hirschen" erinnert in
eindrucksvoller Weise das mächtige Hirschgeweih,
das gegenüber dem Eingang die Wand ziert. Es ist
fast so alt wie der "Hirschen" selbst, denn
wahrscheinlich wurde der kapitale Geweihträger Ende
des 18. Jahrhunderts zur Strecke gebracht. Der
Stolze Schütze war allerdings kein hochgestellter
Jäger, sondern ein heimischer Wilderer, so
berichtet die Chronik.
Er erlegte den kapitalen
Hirsch rund einen Kilometer nördlich von
Herzogenweiler am Wolfsbach. Das Tier wurde
gefunden, und ein Bürgermeister Thoma kaufte das
Geweih für etliche Gulden. Schon damals muss wohl
der mächtige Zehnender etwas Besonderes gewesen
sein. Das Geweih wiegt siebeneinhalb Kilogramm und
die mächtigen Stangen sind über einen Meter lang.
Das Haus Fürtstenberg erwarb
dann dieses Geweih und ließ es als Schmuck für
seine zahlreichen Forsthäuser in Eisen gießen.
Später wurde diese vielbewunderte Trophäe im
"Hirschen" aufgehängt und hat
dort über Jahrhunderte Ihren Ehrenplatz
bewahrt. |